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Sonntag, 22. Oktober 2017

Sonnenuntergang Pichlinger See

Letzte Woche habe ich am Abend den Pichlinger See aufgesucht um ein paar Langzeitbelichtungen vom Sonnenuntergang zu fotografieren. Mit dabei war meine Kamera Nikon D5100, mein Stativ und die Lee Filter. Folgendes Bild ist unter der Verwendung eines 10 Stop Filters entstanden. Die Wolken verschwimmen sehr schön durch die längere Belichtungszeit.
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Sonnenuntergang Pichlinger See Langzeitbelichtung. Foto: Florian Glechner

Donnerstag, 3. August 2017

Blaue Stunde

Die blaue Stunde ist die Zeit vom Sonnenuntergang bis zur völligen Dunkelheit der Nacht. Sowie in der Früh die Zeit kurz vor Sonnenaufgang. Die blaue Stunde kann man somit täglich 2x erleben. Der Himmel erscheint bei einer Langzeitbelichtung in dieser Lichtsituation blau deshalb wird dieser Zeitraum meist als blaue Stunde bezeichnet. Da sich hier besonders schöne Lichteffekte finden und machen lassen wird diese Zeit von Fotografen sehr gerne zur Fotografie benutzt. Beleuchtete Gebäude und andere Architektur wirken in dieser Zeit sehr imposant und sind schön anzusehen.

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Langzeitbelichtung von Urfahr in der blauen Stunde, kurz nach Sonnenuntergang. Eine leichte violette Färbung des Himmels durch den Sonnenuntergang ist hier noch sichtbar. Dies funktioniert nur wenn in Richtung Sonnenuntergang fotografiert wird. Foto: Florian Glechner. 

Da die Belichtungszeit in der blauen Stunde meist immer noch rund um 1 Sekunde liegt ist es auch hier ratsam mit Filtern zu arbeiten um beispielsweise fließendes Wasser zu glätten oder um Wolken über den Himmel zu „ziehen“ lassen. Fotografiert man in die richtung des Sonnenunterganges hat man meist noch eine kleine rötliche oder gelb orange oder sogar violette Färbung mit im Bild die das Bild sehr interessant erscheinen lässt.

In der blauen Stunde kann man sowohl mit als auch ohne Filter fotografieren, je nachdem welchen Effekt man erzielen will. Da das Licht schon sehr begrenzt vorhanden ist, sollte man aber ein Stativ nicht vergessen um Unschärfen durch Verwacklungen zu vermeiden. Es genügt hier im Sommer meist einen Filter mit 5 oder 10 Stops zu verwenden um die Belichtungszeit entsprechend zu verlängern. Je später desto weniger Filterstärke benötigt man bei Langzeitbelichtungen.

In unseren Breitengraden ist die blaue Stunde im Sommer deutlich länger als im Winter. Im Sommer ist der Himmel nach Sonnenuntergang bis zu 50 Minuten „blau“ im Winter sind es nur knapp eine halbe Stunde. Der Sommer eignet sich somit besser Fotos in der blauen Stunde zu machen. Je näher man sich am Nord oder Südpol befindet desto länger dauert die blaue Stunde. Am Nordpol in der Sommerzeit und am Südpol in der Winterzeit. (von Europa aus gemessen).

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Linzer Hauptplatz in der blauen Stunde. Foto: Florian Glechner