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Sonntag, 22. Oktober 2017

Sonnenuntergang Pichlinger See

Letzte Woche habe ich am Abend den Pichlinger See aufgesucht um ein paar Langzeitbelichtungen vom Sonnenuntergang zu fotografieren. Mit dabei war meine Kamera Nikon D5100, mein Stativ und die Lee Filter. Folgendes Bild ist unter der Verwendung eines 10 Stop Filters entstanden. Die Wolken verschwimmen sehr schön durch die längere Belichtungszeit.
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Sonnenuntergang Pichlinger See Langzeitbelichtung. Foto: Florian Glechner

Mittwoch, 2. August 2017

Langzeitbelichtungen

Ein interessantes und anspruchsvolles Thema in der Fotografie ist die Langzeitbelichtung. Es gibt mehrere Motive warum eine Langzeitbelichtung vom Fotografen gewünscht ist. Entweder weil  mein ein Objekt bei schlechten Lichtbedingungen fotografieren will oder weil man beispielsweise Wasser weichzeichnen möchte. Aber auch das „Löschen“ von Menschen auf belebten Plätzen zählt zu den Motiven warum die Langzeitbelichtung bei gewissen Fotos Sinn macht. Je nachdem welches Ergebnis man erreichen will.

In der Nacht ist es oft notwendig eine Langzeitbelichtung durchzuführen da das Licht meist nicht ausreicht um ein Foto mit kurzer Belichtungszeit zu schießen. Wichtig bei Langzeitbelichtungen ist die richtige Ausrüstung. So empfiehlt es sich ein Stativ zu verwenden um das Foto nicht zu verwackeln. Der Umstand einer langen Belichtungszeit führt dazu, dass Sie interessante Effekte mit der Kamera erzielen können. Dabei ist alles, was leuchtet oder beleuchtet wird und sich bewegt, ein potentielles Motiv für eine Langzeitbelichtung bei Nacht. Fahrende Autos, Verkehr, der Rummel oder ein Feuerwerk sind klassische Motive für eine Langzeitbelichtung.


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Langzeitbelichtung eines Feuerwerks bei der Linzer Klangwolke 2017.
Foto: Florian Glechner
Einstellungen: Kameramodus: Manuell, ISO 100, Blende: 11, Belichtungszeit: 5 Sekunden
Besonders schöne Effekte entstehen bei allen Motiven die in Bewegung sind. Aber nicht nur solche Motive lassen sich bei der Langzeitbelichtung auf dem Foto einfrieren. Denn auch für das Löschen bestimmter Inhalte aus einem Foto lässt sich die Langzeitbelichtung gut einsetzen. So lassen sich beispielsweise belebte Plätze leerfegen. Haben Sie sich jemals gewundert warum es Fotos von Sehenswürdigkeiten gibt, die täglich von tausenden Menschen besucht werden aber auf den Fotos kein Mensch zu sehen ist. Dieser Effekt ist auch der Langzeitbelichtung zu verdanken. Will man beispielsweise am Tag einen belebten Platz von Menschen leeren dann benötigt man zusätzlich zur Kamera und dem Stativ einen ND-Filter (Neutral Density Filter zu Deutsch Neutraldichtefilter). Dieser soll bewirken dass weniger Licht durch das Objektiv auf den Sensor fällt und somit eine Verlängerung der Belichtungszeit stattfinden muss um ein gleich helles Foto zu erzielen.

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Langzeitbelichtung des österreichischen Parlamentes in Wien. Belichtungszeit: 395 Sekunden, Blende: 22, ISO 200, Brennweite 18mm 

Damals habe ich einen Hoya ND1000 Filter verwendet sowie einen Filter der 5 Blendenstufen schluckt. ND1000 bedeutet in diesem Fall dass die normale Belichtungszeit um das tausendfache verlängert wird. Hätte man eine Belichtungszeit von einer 1/100stel Sekunde so wäre um das selbe Ergebnis zu erreichen ein Belichtungszeit von 10 Sekunden angemessen. Bei der Kombination von 2 Filtern wie in diesem Bild verlängert sich die Belichtungszeit exponentiell. Somit konnte ich bei diesem Bild eine Belichtungszeit von 400 Sekunden verwenden ohne dass das Bild überbelichtet wird. Bei so einer langen Belichtungszeit verschwinden alle Bewegungen aus dem Bild und nur die starren Elemente bleiben bestehen. Alle Menschen die sich zu dieser Tageszeit auf dem Platz vor dem Parlament befunden haben sind entweder ganz verschwunden oder wie hier teilweise noch als Geisterbilder zu sehen. (Nur dann wenn Sie sich sehr wenig bewegt haben, in diesem Fall sind einige vor dem Parlament gesessen und somit teilweise noch auszumachen.

Filtersysteme

Neutraldichtefilter gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Stärken. Ich persönlich besitze sowohl Schraubfilter von Hoya und Haida als auch das Steckfiltersystem von Lee. Beide Systeme haben Ihre Vor- und Nachteile. Die Schraubfilter sind meist günstiger dafür passen diese nur auf ein Objektiv mit dem passendem Schraubfilteraufsatz. Somit müsste man sich für jedes Objektiv das einen anderen Filterdurchmesser bestitzt einen neuen Filter in eben dieser Größe zulegen.

Dieses Problem hat man bei einem Steckfiltersystem wie es beispielsweise Lee anbietet nicht. Hier muss lediglich der Schraubadapter neu gekauft werden und alle bestehenden Filter lassen sich auf das Objektiv adaptieren.  Ein weiterer Vorteil von Steckfiltersystemen ist beispielsweise bei graduierten Filtern zu finden. Bei Schraubfiltern fängt der Übergang des Verlaufes meist in der Mitte an und lässt sich nicht verschieben. Man ist somit gezwungen die Horizontlinie bei Fotos in der Mitte zu platzieren.

Bei einem Steckfiltersystem kann ich als Fotograf durch verschieben des Verlauf-Filters in der Höhe selbst festlegen wo die Horizontlinie im Foto sein soll. Wenn gewisse Elemente nicht in der Mitte eines Fotos angeordnet sind wirken Fotos oft viel spannender. Außerdem lassen sich bei einem Steckfiltersystem mehrere Filter leichter miteinander kombinieren als bei einem Schraubsystem. Gerade bei der Verwendung von Weitwinkelobjetiven schnell eine Vignettierung stattfinden kann wenn mehrere Schraubfilter übereinander geschraubt werden. Wenn ich sowohl den Vordergrund als auch den Hintergrund eines Fotos abdunkeln will und nur die Mitte behalten will dann kann ich druch das gegengleiche einführen der Filter in das System diesen Effekt erreichen. Ein weiterer Vorteil des Lee-Systems ist die große Auswahl an verschiedenen Filtern. Nicht nur zum Abdunkeln bietet Lee Filter an sonder auch zahlreiche Farbfilter zum verstärken bestimmter Farben im Bild sind erhältlich. Die Filter lassen sich unter http://www.leefilters.com/ bestellen.

Nicht nur in der Architektur und Nachtfotografie ist eine Langzeitbelichtung sinnvoll. Will man beispielsweise die Bewegung von Wasser weichzeichnen oder verschwimmen lassen dann funktioniert dies auch hervorragend mit Filter.


Langzeitbelichtung Ypserklamm Wasserfall mit Blatt im Vordergrund
Langzeitbelichtung eines Wasserfalls in der Ysperklamm.
Belichtungszeit: 7 Sekunden, ISO 100, Blende: 13,
Brennweite: 25mm, Filter Schraubfilter ND32 (Schluckt 5 Blendenstufen) von Hoya.

Bei fließendem Wassen, wie in diesem Beispiel gezeigt, entsteht dieser schöne teilweise durchsichtige Effekt der vor Allem in Kombination mit den Steinen die unter dem Wasserfall zu finden waren sehr gut rüberkommt. Hier habe ich mir außerdem als Motiv ein farbiges Blatt in den Vordergrund gelegt um nicht nur den Wasserfall als Hauptmotiv zu haben und um mehr Spannung in das Foto zu bringen.

Sonntag, 23. Juli 2017

Linzer Industrie bei Nacht

Letztes Monat war ich mit einer Freundin bei der Donau in der nähe der Voest fotografieren. Das ganze hat in der blauen Stunde stattgefunden. Leider konnte ich das Wasser der Donau nicht genug flachbügeln um eine ordentliche Spiegelung zu erreichen.
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Linzer Industrie, Voest bei Nacht. Foto: Florian Glechner

Mittwoch, 19. Juli 2017

Test meines neuem Sigma 10-20mm

Ich habe mir diese Woche das Sigma 10-20mm besorgt um auch im Weitwinkelbereich aufgestellt zu sein. Zum Testen des neuen Objektives habe ich den Linzer Hauptplatz zur blauen Stunde fotografiert. Besonders gut hat mir der Neptunbrunnen mit der Beleuchtung gefallen.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Feldhamster am Zentralfriedhof

Letztes Wochenende war ich mit einem Freund und zwei Freundinnen am Zentralfriedhof in Wien fotografieren. Dort gibt es eine vielfältige Tierwelt und auch so liebe Tiere wie Feldhamster findet man dort. Für diese haben wir uns einige Zeit auf die Lauer gelegt und gewartet dass diese in unserer nähe auftauchen. Mit meinem 150-600mm Sigma Objektiv konnte ich diesen Schnappschuss ergattern.
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Freitag, 7. Juli 2017

Science Park Linz zu Sonnenaufgang

Letztes Jahr vor der Abfahrt zur Airpower 2016 in Zeltweg habe ich schnell den Science Parkt in Linz besucht und eine wunderbare Lichtstimmung vorgefunden. Da ich gerad von einem anderen Fotografen ein Double Exposure Bild gesehen habe und dieses mir sehr zugesagt hat habe ich diese Technik auch gleich ausprobiert und 2 Belichtungen gemacht. Eine Belichtung für den Vordergrund in diesem Fall das Science Park Gebäude in der Nähe der Universität Linz und eine Belichtung für den Hintergrund in diesem Fall der Himmel. Zuhause habe ich beide Bilder in Photoshop übereinander gelegt und bei einem Layer die nicht benötigten Bildinformationen herausradiert.



Montag, 3. Juli 2017

Weizenfeld im Sommer

Dieses Wochenende war ich im Zoo und Aquazoo Schmiding fotografieren, auf der Heimreise habe ich ein wunderschönes Weizenfeld gesehen. So habe ich meinen Polfilter, sowie einen Graduierten ND Filter ausgepackt auf das Weitwinkel geschraubt bzw. den ND Grad mit dem Lee Filterhalter vorgeschraubt und dieses wunderbare Foto von einem Weizenfeld mit schönen Wolken geschossen.

Freitag, 30. Juni 2017

Gewitter über Linz

Letzten Monat habe ich das erste Sommergewitter über Linz fotografiert, dazu habe ich meine Kamera mit Stativ in meinem Zimmer aufgestellt mich ins Bett gelegt und eine Intervallaufnahme alle 20 Sekunden gemacht und die einzelnen Fotos etwa 20 Sekunden belichtet. Dabei habe ich dieses Foto geschossen und natürlich zahlreiche Fotos weggegeben auf denen gar keine Blitze zu sehen waren. Durch die lange Belichtungszeit konnte ich gleich 3 Blitze auf meinem Foto verewigen.


Samstag, 3. Juni 2017

Mond mit Sigma 150-600mm Objektiv für Nikon fotografiert

Derzeit teste ich das Sigma 150-600mm Objektiv für Nikon und bin sehr positiv überrascht von dieser Linse. Obwohl das Objektiv am langen Ende eine Lichtstärke von 6.3 hat entstehen damit gewaltige Aufnahmen sofern die Lichtverhältnisse einigermaßen passen. So habe ich mich in der Mondfotografie versucht und unseren Erdtrabanten abgelichtet. Ich werde mir die Linse somit sehr bald selbst besorgen.


Sonntag, 5. Juni 2016

Donau in Flammen Feuerwerk

Letzte Woche habe ich wieder mal ein Feuerwerk beim Donau in Flammen in Linz fotografiert, meiner Meinung nach sind da einig schöne Fotos entstanden aber seht doch selbst.  

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Feuerwerk bei Donau in Flammen. Linz 2016. Florian Glechner

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Feuerwerk bei Donau in Flammen. Linz 2016. Florian Glechner

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Feuerwerk bei Donau in Flammen. Linz 2016. Florian Glechner

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Feuerwerk bei Donau in Flammen. Linz 2016. Florian Glechner

Samstag, 23. Januar 2016

Meine Objektive

Zu Weihnachten wurde meine Fotografie Ausrüstung durch ein 85mm 1.8er Obejektiv erweitert. Dies ist nun ein zweites Objektiv das sich besonders für Portraitaufnahmen und Fotos mit schönen Unschärfe-Effekten eignet. Neben meinem 50mm 1.8er ist dies nun mein lichtstärkstes Objektiv. Trotz Festbrennweite ist man mit diesem Objektiv im Gestaltungsspielraum nicht eingeschränkt. Ein Zoomen muss per Fuß  erledigt werden.

Es gilt also schon im Vorhinein zu Überlegen für welches Einsatzgebiet man ausrücken möchte, wenn man nicht alle Objektive mitschleppen möchte. Gemeinsam mit meinem 50mm ist mein 85er Nikon nun ein Objektiv das ich fast immer drauf haben werde und nur sehr selten wenn es das Einsatzgebiet erfordert, werde ich vermutlich meine lichtschwächeren Objektive 18-105mm und 55-300 mm einsetzten. Trotzdem hat jedes Objektiv seine Berechtigung und das ist gut so.


Meine Objektive

Freitag, 28. August 2015

Portraitfotographie mit meiner Nikon D5100 und 50mm 1:1.8 G AF-S Linse

Seit einiger Zeit besitze ich nun eine Nikon D5100 Spiegelreflex Kamera, und ich konnte bereits einige tolle Fotos und Erfahrungen mit dieser Kamera sammeln. Besonders gerne fotografiere ich mit meiner 50 mm Linse die durch Ihre Lichtstärke besonders gut für Portraits geeignet ist, da sich Personen und Objekte dadurch sehr gut vom Hintergrund freistellen lassen.

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Portraitfoto von mir, mit Nikon D5100 und Nikon Nikkor 50mm 1:1.8 G AF-S Linse
 mit einer Blende von 1:1.8 geschossen um die Person vom Hintergrund freizustellen.
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Florian Glechner Portrait Foto mit Nikon D5100 und 50mm Objektiv.

Nikon Nikkor 50mm 1:1.8 G AF-S Linse mit der ich vor allem Portraits 
und Fotos mit starkem Schärfeunterschied mache. 
Autofokus

Das Nikkor 50mm 1:1.8 G Objektiv zeichnet sich durch einen ordentlichen Autofokusmotor sowie einer geringen Tiefenschärfe bei niedrigem Blendenwert aus. Je nach Blende lassen sich aber auch Fotos mit hoher Tiefenschärfe erstellen. Der Autofokus ist ausreichend schnell und arbeitet ordentlich. Wer lieber manuell fokussiert kann bei diesem Objektiv natürlich auch den manuellen Fokus verwenden.


Chilli
Besonders Detailaufnahmen lassen sich mit diesem Objektiv sehr gut hervorheben,
da sich der Hintergrund durch den starken Schärfeunterschied nicht so dominant präsentiert.

Meine Objektive

Das 50mm Objektiv liebe ich besonders, da es sich sehr vielfältig einsetzen lässt, von Detailaufnahmen über Portraits aber auch Fotos von Objekten sind ohne Probleme möglich. Neben meinem 50mm Objektiv besitze ich außerdem ein 18-105 mm Objektiv das sehr vielfältig einsetzbar ist, sowie ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 55-300mm. Das 18-105mm Objektiv eignet sich besonders gut für Landschaftsaufnahmen sowie Aufnahmen von Architektur und Gebäuden.

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Teleobjektiv 55-300mm
18-105mm Objektiv.